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Guſtav die Gedanken auf fremde Gegenſtände zu heften; das Feſt war reizend geweſen; wie waren die geſchmackvollen Anordnungen bewun⸗ dert worden! Die mit dem Ton und den An⸗ ſprüchen der Welt ganz unbekannte Noali hatte ſie ja doch angegeben, und alle jene An⸗ ſprüche übertroffen; der Vorabend des Feſtes trat wieder vor ſeine Seele, und mit ihm das rührende Bild der dankbaren vergeſſenen Cäeilie. Nun konnte er nicht länger dem verkannten, ernſten Weſen ſeine herzlichſte Theilnahme, ſein innigſtes Mitleid verſagen; Mitleid! Ja!l ſie mußte an der Seite des alten Mannes, der ihr zwar eine nicht unzarte Aufmerkſamkeit be⸗ zeigte, aber für die inneren, unſcheinbaren Tugen⸗ den ſeiner Gemalin, die auch er ſo lange überſehen, durchaus keinen Sinn beſaß, unglücklich ſeyn! Wie gern mochte er nun ihr Zutrauen gewin⸗
nen, durch zarte Aufmerkſamkeit ihr erkennen
zu geben, daß er ihren Werth fühlte und be⸗ griff; und war er ihr nicht dieſe Genugthuung ſchuldig? Er ahnte eine innere, unerkannte Grö⸗


