Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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ten jenes Jünglings, mit den drei Frauen, die jede auf ihre Weiſe Anſprüche auf ſeine Hoch⸗ achtung und Anhänglichkeit hatten; einzelnen Zügen konnte er freilich nicht die Aehnlichkeit abſprechen; aber ſelbſt dieſe verlor ſich in eine ſchreiende Verſchiedenheit. Trat auch Cäcilie wieder auf, ihn an ein unvergeſſenes Bild ſei⸗ ner ſchönen Vorjugend mahnend, erneuerte ſie ihm doch keinesweges das einer Geliebten; lieber möchte er ſich jene Adelaide, als eine Naali denken, allein ſo unbefangen war ſie nie, und wer von ſeinen Freundinnen ſollte denn mit Eglantinen, mit der liſtigen abgefeimten Frau, die ſich mit dem Raub der edelſten, rechtlichſten Gefühle bereichert, und die eignen ſelbſtſüchtigen Hoffnungen, ſo zu ſagen, mit dem Herzblute ihres Geliebten genährt, eine ſelbſt entfernte Aehnlichkeit haben? vielleicht die Un⸗ bekannte? O! Nein! zwar gehörten ihr alle ſeine Gefühle, ſein Leben, ſein Herz, und deſ⸗ ſen Blut, aber nicht ihm ihre Eigenſucht, ſich ſelbſt wollte ſie ja gern ſeinem Glücke weihen,