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lungen wäre, ſie von ihrem Irrthum und von der Fülle ſeiner Liebe zu überzeugen.
Noali, betreten durch die ſonderbare un⸗ geſtüme Weiſe, worauf der Graf ſich entfernt hatte, konnte nicht umhin, dem alten ver⸗ trauten Freunde ihre Bemerkungen über die Sonderbarkeit in dem Charakter ihres Vetters mitzutheilen; bald war er heiter und liebens⸗ würdig, bald kam er ihr ungleich und zerſtreut vor; bald ſchien er Gefallen an ihr zu finden, bald flößte ſie ihm ſichtbar Mißbehagen ein; der trefflichen Eigenſchaften ungeachtet, die ſie an ihm erkannte, und der wahren Zuneigung, die ſie für ihn empfand, fühlte ſie ſich getrieben, einen Vergleich zwiſchen ihm und Theobalden anzuſtellen, der ganz zum Vortheil des Letztern ausfiel.
„Nein, Nein!“ fügte ſie ſanft und un⸗ befangen hinzu;„der Graf de Norcé wird nie denſelben Platz in meinem Herzen erreichen, den Sie inne haben; wie viel Freundſchaft er mir auch einflößt, wie ſehr ich ſeine Verdienſte


