Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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Leiden, die er unfreiwillig der Geliebten zuge⸗ fügt, ſank wie ein bleiernes Gewicht auf ſein Herz. Er bereuete, ein Feſt gegeben zu haben, weil es einen ſo traurigen Erfolg hervorge⸗ bracht; gepeinigt von ſchmerzlichen Gefühlen, bemühete er ſich zu errathen, wie die Unbe⸗ kannte die Aufmerkſamkeiten, die er dem ſchö⸗ nen Kinde bezeigt, hatte erfahren können. Hatte Jemand vielleicht den Auftrag, ihr von ſeinem Benehmen Nachricht zu geben? auf welche Weiſe war ſie ſelbſt in den Garten hineinge⸗ ſchlichen? wo hatte ſie ſich hinbegeben? auf welche Art war ſie ſpurlos verſchwunden? Solche Fragen drängten ſich in Menge vor Guſtavs Sinn; allein nur vergebens ſtrebte er, ſie zu erörtern. 4

Mit ſich ſelbſt unzufrieden, kehrte er nach dem Schloſſe zurück; das Bild der Unbekann⸗ ten verfolgte ihn in die erhellten Zimmer. Er ſah ſie, einen Raub aller Qualen der Eifer⸗ ſucht; er empfand Alles, was ſie leiden mußte, und Alles, was ſie leiden würde, bis es ihm ge⸗