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ſchlug und ſeinen Buſen durchſchauderte; er horchte, blickte ſchnell um ſich. und gewahrte am Eingange eines Bosquets unweit des Bal⸗ kons eine Frau im weißen Kleide, und in ei⸗ nen langen Schleier gehüllt. Sie eilte ſo ſchnell vorüber, daß nur Guſtav allein ſie er⸗ blickte, ihr in der Richtung gegen den Felſen hin ausgeſtreckter Arm ſchien ihn dorthin ein— zuladen. Wie ein Blitz war ſie auf dem en⸗ gen, von Bäumen beſchatteten Pfad verſchwun⸗ den. Guſtav, unbeweglich und bleich, ſtarrte dem verſchwundenen Schatten noch lange nach.
Noali hatte nichts geſehen; aber ängſtlich durch Guſtavs ſichthare Bewegung, und ſein Stillſchweigen, fragte ſie ihn dringend um die Urſache. Er war kaum fähig, einige unzuſam⸗ menhängende Worte hervor zu ſtammeln. Er zweifelte keinen Augenblick, daß es ja die Un⸗ bekannte geweſen, und er empfand mit lebhaf⸗ ter Unruhe, daß ſie Recht hatte, ſich über die nur zu lesbare Empfindung zu beklagen, die ihn in der Nähe der ſo ſehr befürchteten Noali


