Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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ganz erfüllt hatte. Allein je ruhiger er ſich ſtellen wollte, deſto weniger vermochte er, das gährenden Wogen ſeines Inneren zu beſänfti⸗

gen; es trieb ihn nach dem Felſen, wohin, wie es ihm geſchienen, die Unbekannte ihn gewinkt;

gewiß erwartete ihn dort ein Brief. Dieſer Ge⸗ danke vermehrte noch ſeine lingednid ſeine Be⸗

klommenheit.

In dieſem Augenblick trat Theobald hingm. Er hatte geſehn, daß Guſtav Noali auf den Balkon herausgeführt; von Eiferſucht, Unruhe, Erbitterung gegen ſich, gegen das Geſchick zer⸗ riſſen, näherte er ſich ihnen unwillkührlich, ſelbſt wider ſeinen Willen. So bald Guſtav ihn er⸗ blickte, eilte er ihm entgegen, legte Noali's Hand in die ſeinige, und entfernte ſich faſt ungeſtüm.

Er eilte nach dem Felſen, wo er allerdings ein Schreiben fand, das er mit zitternder Hand eröffnete. Bei dem hellen Mondlicht las er Folgendes:

„Meine traurigen Ahnungen, die Sie un⸗

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