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zu verdrängen. Ach! eine ſchönere Kraft hatte ſie verdrängt! denn brauchte es nun mehr, als ihm zu ſagen:„Guſtav! das Weſen, das dein Geiſt, dein Herz, alle deine Sinne entzückt, iſt Dein, hat Dir ſchon lange angehört, ſei glücklich!“ Theobald verging vor dem Gefühl, daß er es ſagen müßte.
Es war eine prächtige Nacht, der Mond glänzte in ſeiner reinſten Fülle; obgleich kaum in den erſten ſchönen Tagen des Frühlings,
war die Luft lau und angenehm. Nachdem Guſtav mit Noali getanzt, führte er ſie auf den niedrigen Balkon vor den Fenſtern des b Saals, die nur wenige Fuß über der Garten⸗ Terraſſe erhaben waren. Sie athmete heiter die erfriſchende Luft ein; gelehnt auf den Arm ihres Vetters, unterhielt ſie ſich mit ihm, mit kindlicher Anmuth von dem Feſte in der ſanf⸗ teſten, innigſten Vertraulichkeit.
Alle Gedanken Guſtavs, ſo wie ſeine Blik⸗ ke, ruheten auf Noali, da auf einmal ein ſchwe⸗ rer Seufzer ganz in ihrer Nähe an ſein Ohr


