Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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dem Anſchein nach nur wenig Antheil an dem Feſte nahm; nur zu gut hatte er den Eindruck, den Noali auf Guſtav gemacht, erblickt; ſtill in einen Winkel zurückgezogen, mit ſtarren Blicken, die nichts ſahen, als in die Vergan⸗ genheit zurück, das Sterbebette, an dem er einen Eid abgelegt, lan deſſen endliche Erfül⸗ lung die Gegenwart ihn ſtreng mahnte, ſuchte er ſich mit Muth zu bewaffnen, um das Opfer zu bringen, das Ehre und Pflicht ihm ab⸗ forderten.

Er konnte nicht länger zweifeln; ein Blick auf den Feuerſtern, der Guſtavs dunkles Auge verklärte, gab ihm die Ueberzeugung, daß die künſtliche Sonne der gereizten Phantaſie der wirklicheren der Natur und Schönheit gewi⸗ chen war. Er ſah ſchon im Geiſte, Guſtav

mit Noali vor den Altar treten. Und durfte

Theobald ſich beklagen, daß endlich alle Hinder⸗

niſſe ausgeglichen waren! Wie oft hatte er nicht

ſelbſt Guſtav beſchworen, mit der Kraft ſeiner

geſunden Vernunft eine unſinnige Leidenſchaft 11*