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die ſein Herz durchfuhr, zu verbergen, ſtellte er ſich, als richtete er ſeine Aufmerkſamkeit auf
ein lebhaftes Geſpräch, das ſich zwiſchen Ma⸗
dame de Serval und dem Baron angeſponnen hatte. Guſtav nahm hernach auch Antheil dar⸗ an, und ſo wie die Unterhaltung allgemein wurde, zerſtreute ſich unmerklich die Verlegen⸗ heit jedes Einzelnen.
Sobald die Beſuchenden ſich entfernt hat⸗
ten, eilte Guſtav auf ſein Zimmer, um das
Schreiben der Unbekannten zu erwiedern, und trug hernach ſelbſt das Blatt, das die heilig⸗ ſten Betheuerungen ſeiner heißen Liebe enthielt, nach dem Felſen hin.
Im Laufe der folgenden Tage lernte Gu⸗ ſtav Madame de Serval ſtets höher ſchätzen. Sie erinnerte ihn unaufhörlich an ſeine Mut⸗ ter, und bald knüpfte innige Freundſchaft ihn
an ſie. Aehnlichen Einfluß übte Noali's reiner,
unbefangner Sinn, ihre Offenheit, ihre Un⸗ ſchuld an ihm aus; er mußte ſie täglich lieber haben, und ſie wurde ihm eine liebenswürdige,
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