Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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zu zerſtreuen, in welche die Lobreden des Ba⸗

rons Noali verſetzt hatten, eilte, ſie der Baronin

vorzuſtellen. Er zweifelte ja nicht, daß ihre Zu⸗ vorkommenheit die Verlegenheit ſeiner jungen Verwandten ermuthigen würde. Allein Madame de Saint⸗Clement ſchien in dieſem Augenblick noch mehr als gewöhnlich in ſich verſchloſſen zu ſeyn. Die kalte Abgemeſſenheit ihrer Worte vermehrte noch die Schüchternheit Noali's, und flößte Guſtaven ein Mißbehagen ein, das er vergebens zu beſeitigen ſuchte; das kurz vorher empfangene Blatt ſchwebte ihm aufs neue vor dem Sinn, die darin geäußerte Unruhe wegen Noali's erſchien gewiſſermaſſen gerechtfertigt. Er konnte nicht umhin, ihrer Schönheit, die ihn beim erſten Anblick ergriffen, Gerechtigkeit wi⸗ derfahren zu laſſen. Faſt mit Reue ruheten ſeine Blicke auf der bezaubernden Geſtalt, de⸗ ren himmliſches Lächeln ihn wider ſeinen Wil⸗ len hinriß.. Theobald war indeſſen auf der Folter; in⸗ dem er ſich bemühte, die ſchmerzliche Ahnung,