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dieſer Beſuch nie ungelegner kommen; dennoch trat er unbedenklich in den Salon.
Tief getroffen von der ſeltenen Schönheit des jungen Mädchens ſtarrte er ſie beſtürzt an, während die immer ſchwellende Gluth ſei⸗ ner Feuerblicke die Bewunderung verrieth, die er nicht auszuſprechen wagte. Mit peinlichem Herzklopfen bemerkte Theobald die Gemüthsbe⸗ wegung ſeines Freundes; der mütterliche Stolz, bei dem Eindruck, den die ſüße Tochter erregte, befriedigt, verbarg ſich unter feinem Lächeln.
Der Baron allein ſprach ſeine frohe Be⸗ geiſterung unverholen aus; er lobte Noali's Haltung, die Regelmäßigkeit ihrer Züge, ihre Jugendfriſche, ihre Anmuth mit ſo lauten Aus⸗ drücken, daß die Verwirrung das holde Kind noch verſchönerte, das, unbekannt mit ſeinen Reizen und ihren ſiegenden Wirkungen, errö⸗ thete bei einem Lobe, das ihr beinahe beleidi⸗ gend vorkam.
Guſtav, der indeſſen Gelegenheit gehabt, ſich zu faſſen, in der Abſicht, die Verwirrung


