Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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„dieſe ſchreckliche Furcht ſich dereinſt verwirkli⸗ „chen ſollte? wiſſe denn, daß ich zu ſter⸗ „ben weiß, und daß mein beleidigter „Schatten ſich zwiſchen Dich und mei⸗ „ne Nebenbuhlerin ſtellen werde.“ Dies Blatt verminderte Guſtavs innere Ungeduld nicht. Jetzt überzeugt, daß die, wel⸗ che er liebte, ſich gegenwärtig in ſeiner Nähe aufhielt, ſchmeichelte er ſich aufs neue mit der Hoffnung, ſie zu bewegen, ſich zu erkennen zu geben; und entſchloß ſich, ſich auf jede Weiſe zu bemühen, in ihr Geheimniß einzudringen. Es war ihm ja auch ein dringendes Bedürfniß, ſie über ihre vorgebliche Furcht zu beruhigen. Er eilte indeſſen ſchnell zurück, um das Schrei⸗ ben zu beantworten. Bei ſeinem Eintritt ins Schloß erfuhr er, daß Madame de Serval, die, ihrem Verſprechen getreu, die Tochter mit ge⸗ bracht hätte, ſo eben angekommen war. Theo⸗ bald ſelbſt, meldete ihm Noali's Anweſenheit. Dem Grafen, noch bewegt und voraus einge⸗ nommen durch den Brief der Unbekannten, konnte