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„O! Du, mein Geliebter! Du, an den „ich meine ganze Glückſeligkeit, alle die Hoff⸗
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„nungen meines Weſens geſetzt habe— wenn „es mir vergönnt iſt, noch welche zu faſſen, „ſo laß mich die tödtende Angſt, die in meiner „Seele wogt, und vor der mein Herz vergeht, „Dir anvertrauen. Sie werden die junge Noali „kennen lernen, vor deren glänzender Erſchei⸗ „nung ich erſchrecke. Ich habe ſie geſehen, und „von dieſer verhängnißvollen Stunde zerreißt „ein Gefühl, das ich vorher nie gekannt, mein „Herz. Wenn es möglich wäre, daß dieſe „Fremde mein Unglück auf das Höchſte treiben „ſolle? daß Sie Ihre Schwüre, meine Liebe „ vergeſſend, mich aufopfern können? daß dies „reizende Weſen mit einem Blicke das Anden⸗ „ken an mich aus Ihrem Buſen zu verbannen „vermöchte? Ich ſchaudere, Guſtav! um des „Himmels Willen, gib mir meine Ruhe wie⸗ „der. Ihr Bild, Noali's Bild verfolgt, und „ängſtigt mich überall. Doch Nein! Nein! Du
„kannſt, Du wirſt nicht meineidig ſeyn. Wenn
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