Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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Eifer, die unermüdlichſte Sorgfalt, die inbrün⸗ ſtigſten Gebete blieben ohne Wirkung.

Unter den Anfällen der Krankheit entzog ſich der Baron der Gegenwart der Freunde, die ihm ſo theuer waren; Noali ſelbſt wagte nicht, ſeine tiefe Einſamkeit zu unterbrechen. Er ließ ſich in den Pavillon des Felſens, wo jedwedem der Zugang verwehrt war, hintragen; hier hielt er ſich ganze Tage auf, kehrte des Abends ermattet zurück, warf traurige Blicke auf die bekümmerten Freunde, und liebkoſete auf einen Augenblick Noali.

Ein ſo quälender Zuſtand konnte nicht lnge dauern; das Fieber, das ihn aufrieb, nahm Tag vor Tag zu; bald konnte er nicht mehr das Bette verlaſſen. Das Bedürfniß, die, welche er liebte, um ſich zu ſehen, ſchien jetzt zurückzukehren. Er fühlte das Leben erlöſchen; aber die Verzweiflung, die aus den Zügen der Madame de Serval und ihrer Tochter ſprach, benahm ihm den Muth, ſie auf eine, für Alle ſo bittre Trennung vorzubereiten.