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ſchaft, ſo inniges Vertrauen bezeigt; nur daran denkend, wie er ſeinen jungen Freund zerſtreuen konnte, unternahm er nichts, ohne erſt ſeine Meinung zu hören, und ließ ſich auf ſeinen Spaziergängen immer von ihm begleiten. Es ſchien, als wäre ihm Theobald eben ſo theuer, wie Noali, und öfters, wenn von beiden die Rede war, nannte er ſie ſeine Kinder.
So vergingen einige Monate; Noali's Ruhe und Glück wurden durch nichts geſtört; Alles ſchien Theobalds ſtille Wünſche zu fördern; aber die glückliche Ruhe eines ſo innigen Zu⸗ ſammenlebens ſollte nicht von langer Dauer ſeyn. Die Geſundheit des Herrn de Lineuil be⸗ gann auf einmal immer ſchwächer zu werden; die Anfälle von Schwermuth, denen er früher unterworfen geweſen, kehrten immer häufiger zurück; ein hitziges Fieber ſchlug ſich dazu. Die Aerzte erklärten endlich, daß er nicht mehr her⸗ geſtellt werden könnte; von dem Augenblick an war das Glück, alle Reize dieſer bezaubernden Beſitzung ſchon wie verſchwunden; der wärmſte


