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wöhnt hatte, als ſeinen zweiten Vater zu be⸗ trachten.
Nachdem er die letzten Pflichten gegen den Todten erfüllt, wurde er von dem Herrn de Lineuil abgeholt, der ihn in ſeine Wohnung führte, die von der Stunde an der gewöhnliche Aufenthalt des jungen Mannes ward.
Als Noali ihn ankommen ſah, lief ſie ihm entgegen, umarmte ihn innig, und bei dem An⸗ blick ſeiner thränenvollen Augen floſſen auch die ihrigen über. Welche Leiden waren nicht durch einen ſolchen Empfang gelindert worden! Zum erſten Mal wagte Theobald das Weſen an ſein Herz zu drücken, dem alle ſeine Ge⸗ fühle geweiht waren; zum erſten Mal umſchlan⸗ gen ſeine Arme die, welche er früher kaum gewagt hatte, mit dem Ausdruck der Liebe an⸗ zublicken.—
Von dieſem Augenblick bemerkte Theobald recht gut, daß Madame de Serval ihm noch gewogner, als früher wurde. Noch nie hatte der Varon de Lineuil ihm ſo lebhafte Freund⸗


