Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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Hoffnungen bauete; ſie zweifelte gar nicht, daß ſeine Abſicht ſei, ihn mit ihrer Tochter zu ver⸗ binden; die Liebe des jungen Mannes war ihrem Auge nicht ganz entgangen, und ſie blickte furchtlos und freudig in eine Zukunft hinein, die ihre leiſen Wünſche erhören zu wol⸗ len ſchien.

Dreizehites Capirel.

Alein dieſe lächelnden Ausſichten wurden bald von dem Schmerze verdüſtert. Theobalds ſehr alter und kränklicher Oheim verſank plötzlich in einen ganz hoffnungsloſen Zuſtand. Die Kunſt der Aerzte und die kindliche Sorgfalt ſeines Neffen vermochten nur, ſeine letzten Augenblicke weniger leidend zu machen. Dieſe waren bald vorüber und obgleich Theobald ein ſehr bedeu⸗ tendes Vermögen erbte, beweinte er doch mit

kindlichen Gefühlen den Mann, den er ſich ge⸗