Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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von den Sonderbarkeiten des guten Herrn de Lineuil, daß er ein blindes Zutrauen von ſei⸗ ner Umgebung verlangte, die ſich auch nicht geſtattete, nach irgend einem Grund ſeines Be⸗ nehmens zu fragen. Na

Madame de Serval, die ebenſo wie ihre Tochter von ihm erzogen war, hatte ihm Al⸗ les zu verdanken; auch bezeigte ſie ihm eine grenzenloſe Ehrfurcht und Ergebenheit; der kleinſte Wunſch des Barons war für ſie ein heiliges Geſetz. Nach einer Ehe von ſechs Mo⸗ naten hatte ſie ſchon ihren Gatten verloren, und kehrte zu ihrem väterlichen Freund zurück, um ſich nicht mehr von ihm zu trennen. Liebe zu ihrer Tochter, Dankbarkeit gegen ihren Wohl⸗ thäter waren von der Stunde an die einzigen Empfindungen, die ihre Bruſt ausfüllten; ſich dem ſteten Glück dieſer zwei Weſen zu widmen, wurde das Gelübde ihres Herzens, und die mütterliche Liebe ihre einzige Leidenſchaft.

Die Freundſchaft des Barons für Theo⸗ bald wurde bald der Grund, worauf ſie ihre