Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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fall bekommen, ſich in Ihrem Schloſſe zu begra⸗ ben, wäre ich wohl auch Junggeſell geblie⸗ ben. Ich kenne Sie zu gut, um nicht über⸗ zeugt zu ſeyn, daß Sie keinen Augenblick dar⸗

an gedacht, daß Sie durch meine Heirath des

Vermögens, das Ihnen nach meinem Tode

zugedacht war, beraubt werden. Sie ſind jetzt

ſchon reicher, als ich, und Ihre edlen Empfin⸗

dungen ſind mir ein hinreichender Bürge Ihrer Geſinnungen in dieſer Rückſicht.

Indeſſen würde es meinerſeits eine Unge⸗

rechtigkeit ſeyn, Ihnen die ſchönen, Ihnen ſchon

längſt beſtimmten Landgüter vorenthalten

zu wollen. Das junge Mädchen, das ich V

heirathe, iſt von angeſehener Geburt; allein

ſie beſitzt nur ein hübſches Geſicht. Ich wer⸗

de ihr ein bedeutendes Witthum, doch nur

zum Nießbrauch, hinterlaſſen. Die Hälfte mei⸗.

nes Vermögens wird Ihnen bei meinem Tode

übergeben, und das Uebrige in Zukunft

Ihren Kindern anheim fallen.

Kommen Sie alſo und verbringen Sie