☛ 3 deren Du erwähnſt, niederzureißen, ach! wie leicht wird es mir dann gelingen!“
Als er wieder in ſein Zimmer trat, wurde ihm ein Brief von dem Baron de Saint⸗ Clement überreicht. Dieſer ſchrieb nur ſelten und blos in Geſchäften. Indeſſen zeigte dies Schreiben Guſtav ein Ereigniß an, das er weit entfernt war vorauszuſehen. Der Baron, müde des langweiligen Gefühls der Verlaſſen⸗ heit, in die ihn die Abreiſe ſeines jungen Freun⸗ des verſetzt, hatte ſich entſchloſſen zu heirathen.
„Man muß an das Alter denken,“ ſchrieb er;„und eine junge Gefährtin ſoll mir hel⸗
„fen, die Unbequemlichkeiten, die mit einem
„Schock von Jahren folgen, zu ertragen. Dies „große Capitel meiner Lebensgeſchichte wird in „wenigen Tagen ſeinen Anfang nehmen. Kom⸗ „men Sie, lieber Guſtav! ich erſuche Sie als „Freund, denn ich kann nicht länger mein An⸗ „ſehen als Vormund geltend machen. Sie ſind „das Weſen, das von allen Lebendigen mir am „beſten gefällt, und hätten Sie nicht den Ein⸗ 1*
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