Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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Mit raſchem Eifer öffnete er das Schreiben und las:.

Guſtav! Sie leiden! fern von mir ſei die kleinliche Ziererei, welche die ſogenannte Schicklichkeit vorſchreibt. Ein freundliches Herz ſchlägt dem Ihrigen entgegen, indem es deſſen Schmerzen theilt. Alles trennt uns; Sie werden mich nicht kennen; allein ſollte die Ueberzeugung, auf immer geliebt zu ſeyn, nicht weghauchen können die Schwermuth, die einen Trauer⸗Schleier über Ihre Tage ver⸗ breitet?.

So war es denn keine Täuſchung! rief Guſtav;jener Ton, der in der Tiefe meiner Seele wiederhallt, gehört den Lippen eines mit⸗ fühlenden Weſens; dies Wort, das Geſtändniß der innigſten Ergebung, war an mich gerich⸗ tet; jetzt bin ich nicht mehr auf der Erde allein; ja, dieſe Frau, die meine Mutter zum Vorbild ihrer Liebe wählt, die iſt es, die mein Herz gerufen.

Die romantiſche Phantaſie des Grafen