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loderte mittelſt des Geheimniſſes, das ſich über dies Begegniß verbreitete, immer flammender auf; er verlieh der Unbekannten jeden Zauber des Geiſtes und der Anmuth; er antwortete, in einem Schreiben, das ſein Entzücken, ſo ge⸗ liebt zu ſeyn, ausſprach, und mit glühendem Zagen entwarf er eine Schilderung des Glük⸗ kes zweier Weſen, die eine gegenſeitige treue Liebe verbindet. Sein Herz liegt offen der, die nur zu wollen brauchte, um die angebetete Herrin al⸗ ler ſeiner Empfindungen, die Gefährtin ſeines Lebens zu werden. Ein Anflug von Schmer⸗ muth war über die Erzählung von den Jah⸗ ren, die er der Welt und der Thorheit gewid⸗ met hatte, gehaucht. Guſtavs reiner und edler Sinn ahnten keinen Augenblick die Möglichkeit, daß die Frau, die ihm zuvorkommt, die ihm eine unverlangte Liebe widmet, der ſeinigen unwürdig ſeyn könne. Er empfindet, daß ſie nie, wenn er glücklich geweſen wäre, die angeerbte Sitte der Welt, die eine Frau zuerſt zu lieben oder


