Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

2

⁴☛ 199

Dieſe Gedanken übten täglich größere Ge⸗ walt über ihn aus. Je länger Guſtav in Pa⸗ ris verblieb, deſto mehr fühlte er, daß er dort nie den Schatz, nach dem ſeine Sehnſucht trach⸗ tete, finden würde!Nein! ſagte er oft zu dem Baron;unter dieſen Frauen, die nur darnach ſtreben, alle Blicke zu feſſeln, und alle Herzen zu verlocken, ſchlägt nicht dasjenige, das nur für mich klopfend, nur in meiner Liebe glücklich werden wird. Allen dieſen ſchönen Bildern, die Sehnſucht und Wünſche in mir erregen, fehlt es an dem, was allein Glückz her⸗ vorbringt! 8 Seis

Der Baron lachte, und ſtrebte ſolche Vorſtellungen, die er überſpannt und romantiſch nannte, zu widerlegen; es gelang ihm aber nicht, Guſtav zu überzeugen.

Da empfing er einen Brief von Theobald, der ihm deſſen Rückkehr nach Frankreich ver⸗ kündete. Die Hoffnung, den Freund ſeiner frü⸗ heſten Jugend bald wiederzuſehen, verlieh allen ſeinen Erinnerungen eine neue noch größere Ge⸗