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So waren mehr als zwei Jahre verſtri⸗ chen; einige Verhältniſſe, faſt ehen ſo ſchnell wieder zerriſſen, als ſie geknüpft waren, befrie⸗ digten ſein Herz nicht. Er ſuchte Glück, und fand nur Vergnügen. Die Welt ergötzte ihn zwar noch, aber ſie berauſchte ihn nicht mehr; er begann immer mehr, ſie ſchaal zu finden. Oft dage⸗ gen ſchwebte Schloß Verville vor ſeiner Phanta⸗ ſie; das Andenken an ſeine Mutter, an ſeine glück⸗ liche Kindheit, an Theobald kehrte immer hãufi⸗ ger in ſeine Seele zurück. Bald empfand er einen unwiderſtehlichen Trieb, die Stätte wie⸗ derzuſehen, wo die Ueberreſte der liebenswürdig⸗ ſten, zärtlichſten aller Mütter ruheten; ach! wie waren alle Frauen der Gegenſtand ſeiner augenblicklichen Begeiſterung, doch weit entfernt, ihr ähnlich zu ſeyn! Würde er je eine finden, die fähig wäre, ſo, wie ſie, ihn zu lieben! Eine ſolche Begleiterin durchs Leben würde ihm die höchſte Gabe des Himmels ſeyn, mit welcher Liebe würde er das Glück, das er ihr zu ver⸗ danken hätte, vergelten!


