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chungen; er nahm ſeine zur Seite gelegten Studien wieder auf; ſuchte verſäumte Talente auszubilden, und unter ſolchen Beſchäftigungen verging die Zeit ſchneller, als er gehofft.
Der Baron, erſtaunt über dieſe plötzliche Neigung zur Einſamkeit, neckte ihn unaufhör⸗ lich, und nannte ihn den hübſchen Menſchen⸗ feind. Um ihn wegen ſeines Mißgeſchickes zu tröſten, erzählte er ihm tauſend Geſchichten, die alle der ſeinen mehr oder weniger ähnlich waren. Das heitere Lachen des Baron ſteckte zuletzt Guſtav an; er lachte mit, und von der Stunde war es um ſeine Menſchenfeindſchaft geſchehen. Guſtav erſchien wieder in der Welt, und wurde mit offnen Armen aufgenommen. Er erſtaunte ſelbſt über das Wohlgefallen, das er daran fand, und bald fühlte er aufs neue ſein Herz, bei dem Anblick einer ſchönen Frau ſtärker klopfen; allein er wollte nicht lieben; er ſchwur es in ſeinem Herzen. Ach! wie ſchwer machen es zwei ſternenhelle Augen, einen ſolchen Eid zu halten!


