Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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ſie nicht länger zu fliehen; die ſüßeſten Namen belohnten ſeine Schwäche. Sie trennten ſich erſt nach einer langen Unterredung, und Julien

blieb bis zum Abend in feinem Zimmer ver⸗

ſchloſſen.

Dann erſt begab er ſich, innerlich zer⸗ ſtört, zur Madame de Falkland, die ihn den ganzen Tag erwartet hatte. Er zitterte beim Eintreten, ihr mißfallen zu haben; ach! die Frau, deren Zorn gefürchtet wird, iſt nicht mehr geliebt; indeſſen machte ſie ihm nicht den kleinſten Vorwurf; ſie fragte ihn blos mit Unruhe, als ſie ſeine Bläſſe bemerkte, ob er ſich krank fühle? Er verſicherte: Nein! ſuchte, ſo wie gewöhnlich, ſich zu verſtellen, und nahm ſich vor, nur kurze Zeit bei ihr zu bleiben.

Allein Alice hatte eben dieſen Abend ge⸗ wählt, um ihm zu eröffnen, daß ſie ihr gan⸗ zes Vermögen verloren. Julien wurde vernich⸗

tet, eben weil er ſie nicht mehr liebte; denn er

fühlte, daß er diejenige, die er im Glanz des Reichthums hatte heirathen ſollen, nun im