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nicht. Nur Sie allein, nur die heiße Liebe,
die an Sie mich zieht, knüpft mich an das Le⸗
ben. Der Tag, an dem ich Sie verliere, wird mein letzter ſeyn! Mein Sarg ſoll der Altar ſeyn, vor dem Sie einer andern, als mir, die Hand reichen. Ich liebe Sie, Julien! Neh⸗
men Sie mein Leben, aber nehmen Sie mir⸗
nicht Ihr Herz.“ Mit dieſen Worten warf ſie ſich zu ſeinen
Füßen. Ihre demüthige Stellung, ihre Thrä⸗ nen, ihre rührende Schönheit brachen das Herz des Jünglings.„„Wie!““ rief er:„„Ich?
Ich ſollte Ihnen den Tod geben? ich Ihre See⸗
le zur Verzweiflung bringen! rede! was ver⸗
langen Sie von mir. Ich bin gebunden.“ „Alle andre Bande müſſen denen der Lie⸗
be nachſtehen; Ihr Athem macht ſie zerreißen.
Ich verlaſſe dieſe Stelle nicht, ehe Sie verſpre⸗ chen, meine Liebe mit Liebe zu vergelten.“ Julien ſchwor ihr es; allein ſie war nicht damit zufrieden; ſie flehte ihn, ſich dieſer Lie⸗ be zu überlaſſen, ſie ganz glücklich zu machen,


