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ſich nach der Stunde, in der ſie denjenigen, 3 den ſie ſo ſehr geliebt, und trotz der Stimme, der Pflicht und des Gewiſſens noch immer lieb⸗ te, wiederſehen ſollte. G
Dieſer Augenblick kam. Julien, der dieſen Tag im Gericht erſcheinen ſollte, weil der Pro⸗ zeß ſeiner Verlobten an der Reihe ſtand, hatte einem ſeiner Freunde ſeine Vertheidigung über⸗ geben, und eilte zu Madame de Roſelle. Sie war allein; er kniete vor ihr nieder:„Verzei⸗ hung!“ ſtammelte er; ſein zuſammenge⸗ preßtes Herz, von tauſend ſtreitende Gefühlen ſchwellend, geſtattete ihm nicht mehr zu ſagen.
Adelaide ſchwamm in Thränen.„„Ich werde Sie gewiß betrüben!““ ſagte ſie endlich; „allein Sie müſſen Alles wiſſen. Außerdem werden wir, wenn dieſe Stunde zu Ende iſt, nie mehr in dieſer Welt mit einander reden!“
„Großer Gott! Nein! Nein!“ rief der Jüngling.
„„Hören Sie mich!““nahm Sie das Wort wieder.„„Ich liebte Sie, Julien, und ich fühle,


