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nug erhitztes Herz, ohne doch dem Geliebten, was ſie dem Gatten aufbewahrte, zu vergönnen.
Den Abend begab ſich Julien zu der ſanfk⸗ ten Alice zurück. Sie war ſo liebenswürdig, ſo zärtlich, daß er, die Augen voller Thränen, vor ſie niederkniete, um ihr Alles zu geſtehen; denn wenn er bei ihr war, mußte er ſie lie⸗ ben. Aber er hielt wieder inne, er wagte nicht, ihr verdachtloſes Herz dem Schmerze zu eröffnen.
Sie tröſtete ihn über den Kummer einer Abweſenheit, die ſich nicht wiederholen ſollte; ſie glaubte, daß ſeine Sorge um den neuen Prozeß, den er ihr unter einer ſehr bedrohli⸗ chen Geſtalt darſtellte, der einzige Grund ſeiner gegenwärtigen Schwermuth ſei, und ergoß jede Anmuth der treueſten Liebe in ein Herz, das von ſtrafbaren Leidenſchaften zerriſſen war.
Die drei Tage, welche ſeiner Zuſammen⸗ kunft mit Adelaiden vorausgehen ſollten, waren indeſſen verſtrichen. Alice glaubte ſich in ſiche⸗ rem Beſitz von Juliens Herzen. Eglantine fühlte ſich ihres Sieges gewiß; Adelaide ſehnte
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