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daß ich Sie noch liebe; aber eine eiſerne Schran⸗ ke hat ſich zwiſchen uns erhoben. Nach Ihrer Abreiſe nach der Hauptſtadt ſah ich meinen vortrefflichen Vater wieder. So ſehr muß man eine Tochter lieben, wie er mich, um das zu ſeyn, was er mir geweſen. Ich legte das Ge⸗ heimniß unſrer Liebe in ſeinem Buſen nieder. Des Mißverhältniſſes unſrer Glücksumſtände ungeachtet mißbilligte er nicht meine Wahl; Fer verlangte nur, daß ich Ihnen nicht ſchriebe; er wollte Sie prüfen. Er verſprach mir, über Sie zu wachen, ihr Betragen zu beobachten, und Sie als Schwiegerſohn zu umarmen, wenn Sie ſich dazu würdig bezeigten. Dieſe Be⸗ dingungen machten mich ruhig und glücklich; denn Sie hatten mir Schwüre gethan, auf d die ich feſt vertrauete.“”““ Ein ſchwerer bittrer Seufzer atchre Juliens Lippen. Sie fuhr lebhaft fort. „Mein Vater ließ mich eine lange Reiſe in Italien und in der Schweiz machen. Im vorigen Jahre, als ſein vertrauter Correſpon⸗


