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ſtattete ihm, ſie zu lieben, ſagte ihm, daß ſie ſeine Gluth theile, und flößte ihm Hoffnung ein.—
Von dieſer Stunde an athmete er nur für Eglantinen. Zwar ſchrieb er noch jeden Tag an ſeine treue Alice; allein es war blos eine Gewohnheit, wenn ſie ihn weniger geliebt hätte, würde ſie die Verwandlung ſeines Her⸗ zens bemerkt haben.
Eglantine erfüllte ſeine Träume, alle ſeine Gedanken. Die Zerſtörtheit einer raſenden Lei⸗ denſchaft ſprach ſich in ſeinen Bewegungen, in ſeinen Blicken aus. Eine ſolche Leidenſchaft kennt keine Ruhe; immer muß ſie fortſchreiten, vom Raube zum Raube ſtürmen, um vielleicht auf einmal zu verfliegen, wenn ſie Alles er⸗ reicht. Eglantine, die keinen Tag verlebte, ohne Julien zu ſehen, loderte in demſelben Feuer, das ſie angelegt hatte, auf; allein mehr coquet, als glühend, beherrſchte ſie ihr Herz und ihre Sinne. Ihre Liebe koſtete ihr nicht die Ruhe, während der unbeglückte Julien ſich in einer
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