Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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malte. Er ſchickte es ſogleich zu Eglantinen fort und erſt dann beſtrebte er ſich, Klarheit in die äußerſte Vetdorrenheit da aller ſeiner. Ideen zu bringen.

Mit der tödtlichſten, Beklemmung erwar⸗ tete er die Antwort. Dieſe Qual dauerte drei Tage. Endlich, einem Zuſtande, der alle ſeine Kräfte aufrieb, nachgebend, entſchloſſen, ſein Ge⸗ ſchick kennen zu lernen, durch keine Vorſtellung mehr abgehalten, eilte er unbedenklich zu Ma⸗ dame Müller hin. Sie empfing ihn mit ſicht⸗ barer Gemüthsbewegung, allein ohne Zorn.

„Haben Sie meinen Brief geleſen,“ fragte er mit der Unruhe eines Varbrechers, der ſein Urtheil erwartet!

„Ja!* gab ſie kurz zur Antwort, und ſchwieg.

Allein dies Wort war hinreichend. Julien warf ſich zu den Füßen der angebeteten Frau. Seine Sprache war ſo belebt, daß Eglantine vor dem Wahnſinn der Leidenſchaft, der jedem Worte entſtrömte, beinahe erſchrak. Sie ge⸗

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