Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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ron de Lineuil, deſſen Schloß in einer kurzen Entfer⸗ nung von Verville gelegen war, hergeſchickt hatte. Guſtav freilich völlig unwiſſend, ob dieſer Brief von Wichtigkeit war oder nicht, fühlte ſich nur zu glücklich, einen Vorwand zu haben, die Einſamkeit der Mutter zu unterbrechen und übertrug einem alten Bedienten, der das Ver⸗ trauen der Gräſin beſaß, ihr das Schreiben zu überbringen. Antoine gehorchte. Der junge Graf wartete mit einer Unge⸗ duld, die ſich nicht beſchreiben läßt, auf ihre Erſcheinung.— Er war Antoine bis an den Fuß des Felſen gefolgt, und horchte ängſtlich,

ob die Stimme der Mutter ſich nicht verneh⸗ 1

men ließe. Endlich ſchlägt ein leiſer ſchmerzli⸗ cher Laut an ſein Ohr. Guſtavs Herz klopfte gewaltſam; er eilte den Felſen blitzſchnell hin⸗ auf, und ſtand erſtarrt vor Schrecken, als er die Mutter ohnmächtig, von Antoine mühſam aufrecht gehalten, erblickte. Sie trugen ſie nach dem Schloß, wo alle mögliche Sorgfalt ver⸗ wendet wurde, um ſie zu ihr ſelbſt zu bringen.