Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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☛½⅓ 41 nachdem ein ſüßer Schlaf Guſtavs Augen ge⸗ ſchloſſen und ihn in die trügeriſchen Träume

von einer glücklichen Zukunft eingewiegt hatte.—

Fuͤnftes Capitel.

A Die tieffte Ruhe herrſchte im Schloſſe; nur die Gräfin war noch wach, der Raub einer ſchmerzlichen, heftigen Empſindung. Ihre eigne Ueberzeugung hatte nur zu laut den ſchwärmeri⸗ ſchen Ausſichten des Sohnes widerſprochen, aber dieſe das mütterliche Herz ſo anziehenden Ge⸗ mälde machten ihr die bevorſtehende Trennung noch ſchwerer. Ihr Muth, ihre gewöhnliche ſiegende Selbſtverläugnung verſchwand vor der Vorſtellung von dem Opfer, welches der Him⸗ mel von ihr vielleicht bald verlangte: ſich von ihrem Sohn zu trennen; den, dem ſie bis jetzt jeden Athemzug ihres Lebens geweiht, als Waiſe zu hinterlaſſen. Entſetzt, vernichtet von dieſem