Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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zaubernden Träumereien des liebenswürdigen Jünglings an, der, weit entfernt, das Unglück, das über ihn verhängt war, vorauszuſehen, die lebhafte Farbe der Mutter, und ihre belebten Blicke— eine Folge des Fiebers, das ſie nicht mehr verließ— für einen Beweis der Rückkehr ihrer Geſundheit anſah. Ach! ſie fühlte es beſſer, daß es nicht ſo ſei, und hatte keinen Muth, ihn der ſchönen Täuſchung zu entziehn.

Eine Stunde nach Mitternacht war ſchon vorbei; weder Mutter noch Sohn hatten an Ruhe gedacht. Endlich erinnerte die Gräfin ihn an die ſpäte Stunde. Indem ſie ihn aber zur guten Nacht umarmte, war es, als zuckte eine Ahnung der Trennung durch ihre Bruſt. Es war ihr, als könne ſie ſich nicht von ihm los⸗ reißen; endlich drückte ſie einen langen Kuß auf ſeine Stirn, während ſie allen Segen des Himmels über ihn herunterrief, und entließ ihn; allein ihre Blicke folgten ihm, ſo lange ſie ihn ſehen konnte, und ihr aufmerkſames Ohr ſuchte des Lauts ſeiner Tritte zu lauſchen, noch lange