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Ein tiefes Stillſchweigen folgte den erſten ſtürmiſchen Bewegungen der Begeiſterung. Gu⸗ ſtav unterhielt ſich ſtehend in der Mitte des Saals mit einigen bejahrten Herren, da der Wirth, der ſich indeſſen um die Gräfin thütig bezeigt, mit einem ringsum ſuchenden ühs nach ſeiner Tochter fragte.
Alle Blicke richteten ſich in dieſem Au⸗ genblick gegen eine Säule, hinter der ſich ein junges Mädchen verbarg, deſſen glühendes Er⸗ röthen eine heftige Bewegung verrieth. Eine
Dame in ihrer Nähe ſchien ſie mit einer lei⸗ ſen Berührung und leiſen Worten zum Her⸗ vortreten zu ermuthigen, allein ihre Füße haf⸗ teten wie eingewurzelt auf der Stelle, wo ſie ſtand. Hr. de Aldemar, der ihre Verlegenheit bemerkte, eilte lebhaft zu ihr hin.—
„Komm, mein Kind!“ rief er ihr entge⸗ gen!„woher dieſe Furcht, dieſe Verwirrung? Der iſt es ja, nach deſſen Aublick du dich ſo oft geſehnet, und von dem wir ſo oft zuſammen 3 geſprochen; komm, deinem Erretter zu danken.„
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