Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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Die Hand der Tochter ergreifend und ſie ſchnell mit ſich fortziehend, führte er ſie zu dem jungen Grafen hin, der, beſtürzt über das verſtörte Ausſehen und die ſichtbare Bewegung des Mädchens, nur mit der größten Mühe über ſich gewinnen konnte, ihr einige ſehr all⸗ gemeine Artigkeiten zu ſagen.

Gerade vor ihm ſtehend, unbeweglich, mit herunterhängenden Armen, ſah die Mademoi⸗ ſelle Adelmar einer Statue ähnlich; das Zit⸗ tern, von dem ſie befallen war, die Flammen⸗ röthe des Geſichts, des Halſes, ſelbſt der Oh⸗ ren verlieh ihren anmuthsloſen Zügen einen faſt lächerlichen Ausdruck. Auf einmal bewegte ſie die Lippen, ſie ſchien einige Worte ſagen zu wollen, aber ſie verloren ſich in ein lautes Schluchſen, während ſie mit beiden Händen die thränenvollen Augen bedeckte; endlich raffte ſie ſich zuſammen, drehete kurz um und entfloh ſo ſchnell, daß der Vater ſie nicht zurückhalten konnte. Höchſt beſchämt über den Auftritt, den ſie erregt, blieb ſie den übrigen Theil des

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