Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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die Ermüdung eines ſolchen Abends ihr nicht dienlich ſeyn würde, aber ſie hatte nicht Muth, dem Genuſſe zu entſagen, Zeuge zu dem Ju⸗ gendſieg ihres Sohnes zu ſeyn, und dieſer würde ohne ſie keinen Antheil, an der Einla⸗ dung genommen haben. Sie fanden ſich alſo bei dem Feſte ein. Madame de Nereé, mehr als gewöhnlich geſchmückt, erregte noch Auf⸗ ſehen. Die Frauen ſprachen wohl nicht laut von dem Grafen Guſtav, allein jede von ihnen ſuchte ſeine Aufmerkſamkeit an ſich zu feſſeln.

Als das Schauſpiel angegangen war, hatte Guſtav Muße, die Frauen zu betrachten; es waren ſehr ſchöne darunter.Iſt ſie auch hier, die ich lieben ſoll?, flüſterte eine Stimme in ſeiner Bruſt? 2ir24..

Ein junges Mädchen ſpielte die Haupt⸗ rolle, Sie hatte das niedlichſte Geſicht von der Welt; aber etwas Affeetirtes in ihrem gan⸗ zen Weſen zerſtörte den Zauber, welchen ſie ſonſt eingeflößt haben würde; ſie ſang; ihre Stimme war rauh, und Guſtav gewohnt an