Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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nicht in einer gänzlichen Abgeſchloſſenheit. Ma⸗ dame de Nereé vereinte oft eine erwählte Ge⸗ ſellſchaft in ihren Zimmern, und mehr als eine liebenswürdige Frau hatte ſchon Guſtavs Herz zum ſtärkeren Klopfen als gewöhnlich gebracht; aber es waren nur wenige junge Mädchen darunter, und es fiel ihm die Möglichkeit nicht ein, für eine verheirathete Frau ſeufzen zu dürfen. Die Tugenden ſeiner Mutter, die ſtrengen Sitten ſeines Lehrers hatten ihm eine tiefe Verachtung für die Gattin eingeflößt, die fähig war, ihre Pflichten aus der Acht zu laſ⸗ ſen. In Paris hätte er wohl ſchwerlich dieſe Schärfe der Grundſätze ſo lange bewahrt, welche man dort als Vorur⸗heil belächelt haben würde; aber von Leuten umgeben, die ſich den Geſinnungen der Hausfrau anſchmiegend, eben ſo wie ſie dachten oder zu denken ſchienen, ließ ihm ſeine warme Phantaſie alles in einem rei⸗ nen Lichte ſehen, ohne ſelbſt einen ſtrafbaren Gedanken zu gebären..

Indeſſen ſahen die Frauen den jungen

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