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daß ihr einziger Gang, außer ihren Zimmern, ſich nur bis an den geliebten Felſen erſtreckte. Dort hielt ſie ſich ganze Stunden auf, und kehrte ſtets immer ſchwermüthiger, immer mehr leidend davon zurück. Mehrmals hatte Guſtav gewagt, ſie nach der Quelle jenes Kummers, deſſen Raub ſie ſo lange geweſen, zu fragen. Er hatte ſie tröſten, oder wenigſtens mit ihr weinen wollen, aber wenn er nur dieſen Ge⸗ genſtand berührte, verſtummte die Gräfin, und Thränen bebten in ihren Augen. Und ſo ent⸗ ſagte Guſtav einer Wißbegierde, die die Ruhe ſeiner Mutter ſo verletzend ſchien.
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Drittes Capirel.
Gaſtav hatte ſein ſiebzehntes Jahr erreicht;
noch war alles im Schloſſe Verville unverän⸗
dert. Sein Briefwechſel mit Theobald war
ſeine innigſte Freude; indeſſen lebte er doch 2


