Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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Der hervorſtechende Gleichmuth deſſelben er⸗ ſtreckte ſich indeſſen nicht zu der Ergebung, mit der er Guſtav umfaßte. Er liebte ihn hö⸗ her denn alles in der Welt, und würde keinen Augenblick unſchlüſſig geweſen ſeyn, ihm ſeine glänzenden Ausſichten aufzuopfern, hätte er geglaubt, daß ſeine Gegenwart zu dem Heil des jungen Grafen nöthig ſei.

Madame de Nercé, nur zu überzeugt, daß ihre Tage bald gezählt waren, wollte dem Soh⸗ ne eine wenigſtens äußere Stütze geben. Mehr als ein Jahr war ſeit der Abreiſe des Hrn. de Bermont vergangen, ſeine Briefe ſprachen nicht von ſeiner Rückkehr. Die hinfällige

Schweſter konnte vielleicht noch lange ihr trau⸗ riges Daſeyn hinſchleppen; die Gräfin, ſich im⸗ mer ſchwächer fühlend, übergab die Vormund⸗ ſchaft ihres Sohnes dem Baron de St. Cle⸗ ment, einem Verwandten ihres Gatten, einem Sonderling, aber von erprobter Rechtſchaffen⸗ heit und voller Ehrgefühl.

Die Schwäche der Gräfin war ſo groß, ¹