ſchaften eröffnen kann.— Nöͤge ſie Dir zut
Warnung dienen.“ Der Greis riß ſich zu der beſtimmten Stunde aus den Armen ſeiner Freunde, die aus dem hinfälligen Zuſtande der alten Schwe⸗ . ſer die Hoffnung ſchopften, vielleicht ehe ſie es dachten, den Scheidenden wieder zurückkeh⸗
ren zu ſehen.
Die Gräfin beſtrebte ſich indeſſen in der Folge, dem Sohn ihre Unruhe und koͤrperliche Abnahme der Kräfte zu verbergen; allein ihr Aeußeres veränderte ſich auf eine ſo beunruhi⸗ gende Weiſe, daß es dem Blick des unbefan⸗ genen Guſtavs nicht entgehen konnte. Er er⸗ ſchrak, doch ſprachen nur ſeine Briefe an Theo⸗ 3 bald ſeine Unruhe aus.— Dieſer erwie⸗ derte die Mittheilungen ſeines Freundes mit ſo vieler Genauigkeit, als die weite Entfer⸗ nung und eine ſo ſchwierige Verbindung zu⸗ 3 laſſen wollten, und ſtrebte ſo der Seele des Freundes einen Antheil der Ruhe einzuhauchen, auf der ſein Charakter begründet zu ſeyn ſchien! Lebewohl. I. Thl. 2


