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teten auf unſichtbare Freuden hin, die er brannte zu kennen, die er zu ahnen ſtrebte. Seine glühende Seele verſtieg ſich in eine Zukunft der Glückſeligkeit und der Liebe. Mapame Nercé ſtrebte zwar durch ernſte, nüchterne Be⸗ trachtungen das täuſchende Traumgewebe ihres Sohnes zu zerreißen; allein was vermochte eine ſchwache Frau, die ſchon ſeit einer Reihe von Jahren von der Welt, die ihrem Sohn ſich eröffnete, entferut lebte, die ſie kaum ge⸗
kannt hatte und von der ſie ihm nur falſche
Anſichten geben konnte?— Ihre dauernden Leiden, ihr geheimer Kummer beſonders mußte ja auch einen tiefen Einfluß an ihr von Na⸗ tur düſteres und ſchwermüthiges Gemüth aus⸗ geübt haben, und ſo war Guſtav nach jeder Unterredung mit der Mutter weit entfernt, von den Wahrheiten, von denen ſie ihm gern hätte überzeugen wollen, durchdrungen zu ſeyn.
Zwar war die Gräſin, wie wir gehört haben, in der Wahl eines Lehrers, der dem ge⸗ liebten Sohne die Stelle eines Vaters vertre⸗


