Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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Phantaſie zu entflammen. Alle. Jahre den 26. Juni entfernte ſie ihre Söhne denn ſie liebte, beide jungen Freunde mit diefer Benen⸗ nung zu umfaſſen und verlebte dieſen Tag in ununterbrochener Einſamkeit. Gegen Abend erging ſie ſich dann immer im Freien; ſie be⸗ ſuchte einen Felſen, der ſich am Ende des Parks erhob und das Meer beherrſchte. Einſt an einem dieſer Tage kam Guſtap früher als gewöhnlich auf das Schloß zurück; in dem Garten umherſtreifend bemerkte er bei dem klaren Licht des Mondes ſeine Mutter, ganz weiß angezogen, einen Strauß von Jas⸗

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minen in der Hand auf dem Felſen; er ſah ſie niederknien, die Augen gegen den Himmel zu erheben und den Strauß in das Meer werfen. Er kehrte ins Schloß zurück und verſchloß dieſen ſonderbaren Auftritt tief in ſeine Seele. Den folgenden Morgen erſchien die Gräſin beim Frühſtück bleich und ermüdet. Spuren von Thränen verriethen eine ſchmerzlich durchwachte Nacht.