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Die Welt nicht vermiſſend, weihete Ma⸗ dame de Nereé ihrem Sohne jeden Augenblick des Lebens, und das liebenswürdige Kind ver⸗ diente ganz die Liebe ſeiner Mutter. Er er⸗ hielt, die vorzüglichſten Lehrer; ſeine überaus glücklichen Anlagen wurden auf das ſorgfältig⸗ je entwickelt, Geiſt und Herz in gleichem Ver⸗ ſe gebildet. Guſtav war von Natur gut und wohlwollend. In einem Alter von funf⸗ zehn Jahren war er der Stolz wie das Glück ſeiner Mutter, und ließ klar hervorblicken, was er werden würde, wenn die Jahre das ver⸗ wirklicht hätten, was die zarte Jugend ver⸗ ſprach.— Ueberzeugt von den guten Eigenſchaften ihres Sohnes zitterte Madame de Nercé um ſo mehr für ſein Glück. Obgleich ſein zartes Gefühl, ſeine warme Begeiſterung ſeine jugend⸗ liche Anmuth erhöheten, beunruhigten ſie in⸗ deſſen die Mutter, deren Abgott er war. Sie fand in ſeiner Bruſt den Keim der nehmlichen Gefühle, deren traurige Gewalt ſie nur zu
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