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ſo in das nahe daran ſtoßende Wäldchen, wo ſie ſich ganz ſicher glaubten. Hier zog der Sattler zwei von ihm ge⸗ kaufte Piſtolen aus der Taſche hervor, um ſie zu laden. Hannchen ſah ihm ruhig zu, wie er das Pulver in den Lauf ſchüttete, dann die Kugel hineintrieb und die mit⸗ gebrachten Kupferhütchen aufſetzte. „Nur fehle mich nicht!“ bat ſie,„und ziele auf mein Herz.“
„Fürchte Dich nicht!“ beruhigte er mit einem trüben Lächeln.„Ich bin ja Soldat geweſen.“
Trotz dieſes Troſtes zitterten ſeine Hände und er bebte weit mehr als das Mädchen. Er beſaß wohl den Muth ſich ſelber zu tödten, aber nicht, das holde Kind, welches dort ergeben auf dem Raſen ſaß, zu beſchädigen. Im entſcheidenden Augenblicke drohte ihn ſeine Kraft zu ver⸗ laſſen; er ſuchte bald nach dem, bald nach jenem Grunde, um die beſchloſſene That noch zu verzögern. Sie bemerkte endlich ſeine Bangigkeit und Unruhe, wie ihm der Angſt⸗ ſchweiß auf der Stirn ſtand.
„Was fehlt Dir?“ fragte ſie, indem ſie ihre Hand auf ſeine Schultern legte.
„Barmherziger Gott!“ ſtöhnte er erſchüttert.„Ich kann Dich nicht erſchießen, ich kann nicht.“
„Gieb her!“ ſagte ſie entſchloſſen,„und zeige mir, wie ich es zu machen habe. So wollen wir zu gleicher Zeit


