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Dir einen Theil oder gar die ganze Erbſchaft abzukaufen. Ich dachte mir damals, daß Du nicht drauf eingehen willſt, und habe Dir auch deshalb nichts davon geſagt, aber jetzt, wo Du in Verlegenheit biſt, läßt ſich ſchon eher ein Wort darüber ſprechen und wenn Du geneigt wäreſt, ſo brauchſt Du mir es nur zu ſagen. Ich kann dann mit ihm ſprechen und das Geſchäft in Deinem Namen abſchließen. Dafür ſteh' ich Dir, daß er Dich nicht über's Ohr hauen ſoll, wenn ich dabei bin.“
„Und Du glaubſt wirklich,“ fragte Bauer, hoch erfreut über dieſen Ausweg, aber noch immer zweifelnd, „daß er darauf eingehen wird. Ich kann mir nicht vor⸗ ſtellen, daß ein Mann ſein Geld auf ein ſo ungewiſſes Unternehmen wagen wird.“
„Warum denn nicht? Es iſt ein Geſchäft wie jedes andere. Wenn ich ein Bergwerk kaufe, weiß ich auch nicht, ob es was bringen wird und wenn ich an der Börſe in Aktien ſpekulire, ob ich dabei gewinne. Ein echter Geſchäfts⸗ mann muß immer etwas wagen, wenn er gehörig verdienen will. Grade ſolche Geſchäfte liebt der Aſſeſſor und des⸗ halb zweifle ich nicht, daß er darauf eingehen wird, wenn Du nicht zu hohe Forderungen machſt.“
„Mein Gott! ich bin mit Allem zufrieden, wenn ich nur die Verlegenheit wieder los werde, aber die ganze Erbſchaft möchte ich nicht ſo hingeben, man kann doch nicht


