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ſchenken will, waren mir bis jetzt vollkommen unbekannt. Auch habe ich nie mit der Gräfin über Politik geſprochen, noch weniger ihr irgend eine derartige Mittheilung ge⸗ macht.“
„Und ich habe ſie von meinem Hofe verwieſen. Ich fürchte, daß ſie allein hier ihre Hände im Spiele hat. Doch die Sache mag hiermit ihr Bewenden haben. Sie haben das auf Sie geſetzte Vertrauen getäuſcht, Herr Präſident.“
„Ich bin bereit dafür zu büßen und bitte, mich mei⸗ nes ohnehin ſchwierigen Amtes zu entheben. Zugleich wünſche ich ſelbſt die ſtrengſte Unterſuchung dieſer Ange⸗ legenheit. Wenn ich ſchuldig befunden werde, ſo will ich gern die ſchwerſte Strafe erleiden.“
„Sie ſprechen mit großer Zuverſicht. Ihr Ab⸗ ſchiedsgeſuch ſehe ich mich leider gezwungen, anzunehmen. Vorläufig jedoch werden Sie die Geſchäfte Ihres Amtes noch ſo lange fortführen, bis der von mir Ihnen beſtimmte Nachfolger eingetroffen iſt. Eine Unterſuchung wünſche ich aus mannigfachen Gründen nicht und beſonders weil ich an Ihre Schuld weder glauben kann, noch will.“ 4
Mit einer Handbewegung entließ der Fürſt den Präſidenten, der ſich vollkommen unſchuldig fühlte und deshalb ſtolz und aufrecht durch die Schaar der lauernden Höflinge ſchritt. Beim Herausgehn begegnete er auf der


