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Monarch unter den verſchiedenen Papieren zu blättern ſchien, welche auf dem Schreibtiſche lagen. Endlich zog er ein Schriftſtück hervor, das er dem Präſidenten vor⸗ hielt.
„Kennen Sie dieſe Depeſche?“ fragte er mit ſcharfer Betonung.
„Allerdings!“ antwortete dieſer nach einem flüchtigen Blicke, den er darauf gethan.„Es iſt daſſelbe Aktenſtück, das ich vor wenig Tagen erſt aus dem Kabinet erhalten habe.“
„Und das Sie dem franzöſiſchen Geſandten überlie⸗ ferten, mein Ihnen geſchenktes Vertrauen mißbrauchend.“
Dieſe unverdiente Beſchuldigung traf den Präſidenten wie ein Blitzſtrahl aus heiterem Himmel; er hätte eher den Einſturz des Himmels erwartet; doch ſchon im näch⸗ ſten Augenblick war er gefaßt; nur daß eine edle Entrüſtung ſeine bleichen Wangen jetzt röthete. Mit Würde wies er jene Anklage zurück, indem er ſich auf ſeinen bisherigen tadelloſen Lebenswandel berief und die Unmöglichkeit eines ſo ſchändlichen Verrathes ſich darzuthun bemühte. Das war nicht die Sprache eines Schuldigen und ſo ſehr auch der Fürſt gegen ihn durch die Feinde des Präſidenten ein⸗ genommen war, ſo verfehlte doch dieſes offene, männliche Benehmen nicht, einen tiefen Eindruck auf ihn zu machen.
„Ich will Ihnen glauben,“ ſagte der Monarch nach
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