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mit der krummen Naſe, iſt zu bös auf mich, weil der dumme Heinrich einen Klaps vor ſeinen Dickkopf von dem feuer⸗ ſpeienden Berg bekommen hat. Warum ſteckt der ekliche Junge auch in Alles ſeine Naſe?“
„Das iſt ihm ganz Recht. Ich ſpreche auch kein Wort mehr mit ihm, weil er Dich verklatſcht hat.“
„Und wenn ich erſt wieder los komme, haue ich ihn, daß er an mich denken ſoll.“
Hier wurde die intereſſante Unterhaltung der Kinder durch den Eintritt der Gouvernante abgebrochen. Lieschen hatte ſie kommen hören und fuhr, ſo ſchnell ſie konnte, mit ihrem Köpfchen zum Fenſter hinein. Im nächſten Augen⸗ blicke ſaß ſie ſchon wieder am Tiſche und arbeitete ſo eifrig an ihrem Hefte, daß die Erzieherin ihr das ſchönſte Lob über ihren Fleiß ertheilte, worüber das Kind innerlich lachen mußte.
„Die gnädige Frau Mama,“ ſagte die Gouvernante freundlich,„ſchickt Ihnen auch auf meine Fürſprache hier dies Stück Kuchen, unter der Bedingung, daß ſie ſo fort fahren und ſich nicht um den häßlichen Straßenjungen be⸗ kümmern, der Sie nur zu allen Ungezogenheiten verleitet. Ich werde jetzt auf einen Augenblick fortgehn, um in der Bibliothek mir ein Buch zu wechſeln. Unterdeß werden Sie Ihre Arbeit vollenden und ſich nicht vom Platze rühren.“


